Heimatverein Niederlauterstein e.V.
letzte Aktualisierung: 16.09.2018


Veranstaltungen 2018

(Änderungen vorbehalten)



Mittwoch 03.10. bis Sonntag 07.10.2018

2. Vereinsreise - 5-tägige Reise nach Istrien/ Kroatien

Download des Reiseprospektes hier


Vortrag über die archäologischen Ausgrabungen an der Burgruine Lauterstein mit Volkmar Geupel- Termin wird noch bekannt gegeben.

  


Sonntag, 02.12.2018, 15:00 Uhr, Parkplatz Vereinshaus

Niederlautersteiner Permett- Aschiem, u.a. mit der KiTa Kinderland und dem Posaunenchor Lauterbach


Weitere Veranstaltungen sind in Planung und werden rechtzeitig hier, in der lokalen Presse und im Marienberger Amtsblatt "Der Herzog" bekannt gegeben.



Rückblick auf unsere Veranstaltungen

(einen Rückblick auf alle unsere Veranstaltungen finden Sie in unserer Chronik)


60. Niederlautersteiner Vogelschießen

vom 25. bis 29. Juli 2018

Bereits zum 60. Mal sollte in Niederlauterstein auf den hölzernen Vogel geschossen und der Schützenkönig oder die Schützenkönigin ermittelt werden. Dieses Jubiläum war für den Veranstalter Anlass genug, ein besonders attraktives Programm vorzubereiten und durchzuführen.

Nachdem schon am Dienstag wieder zahlreiche fleißige Helfer das Festzelt und –gelände aufgebaut und hergerichtet hatten, lauschten am Mittwoch die Dorf-bewohner und einige Gäste gespannt einem Bildervortrag über „60 Jahre Nieder-lautersteiner Vogelschießen“, gestaltet von Siegfried Rösch und Eckhard Oettel. Dabei zeigten sie Bilder aus diesen 60 Jahren und gaben manch lustige Begebenheit zum Besten.

Immer gut besucht ist am Donnerstag der Zeltabend der Kirchgemeinde Lauterbach, der diesmal vom Evangelisten Frank Döhler aus Radebeul zum Thema „GEPRÄGT-Ich bin eben so“ gestaltet wurde. Für die musikalische Umrahmung des Zeltabends sorgte die Lichtblick-Band.

Am Freitagabend setzen die Veranstalter einen ersten Höhepunkt der Jubiläums-veranstaltung.

Es ist unserem Vorsitzenden, Eckhard Oettel, gelungen, die Mundarttheatergruppe „De Lauterbacher Haabuttn“ zu einem Comeback zu bewegen. Zur nochmaligen Aufführung sollte das eigens für das 50. Vogelschießen geschriebene und dort gezeigte Stück „De Katz is wag“ kommen. Wie erwartet, war das Festzelt bis auf den letzten Platz gefüllt. Eckhard Oettel und Anni Engelbrecht, Enkelin des Leiters und Stückeschreibers der Mundartgruppe, Gerald Engelbrecht, spielten erstmals in dem Stück mit. Besonders Anni erntete für ihre Auftritte von den vielen Zuschauern Szenenapplaus. Am Ende des Theaterstückes war „de Katz wieder da“ und das Publikum feierte „De Lauterbacher Haabuttn“ für den gelungenen Auftritt.

„De Lauterbacher Haabuttn“ zogen, begleitet von den „Moosbachern“, ins Festzelt ein- ein einmaliges Revival

Im Anschluss rockte „Der Hauer“ mit seinen erzgebirgisch-kultig-brachialen Liedern das Festzelt. Bei so viel guter Stimmung ging das mit 9 Tischen sehr gut besetzte Skatturnier in der Sportklause, das von Klaus Morgenstern aus Krumhermersdorf gewonnen wurde, etwas unter.

Der Samstagnachmittag stand wieder im Zeichen des Sports und des Kinderfestes. Während beim Kleinfeld-Fussballturnier 6 Mannschaften auch bei kleineren Regen-schauern um den Sieg kämpften, war die Resonanz auf das Kinderfest ent-täuschend. Die liebevoll vorbereiteten Aktionen für die Kinder wurden, auf Grund des Regenwetters, größtenteils im Festzelt veranstaltet. Selbst das über die Grenzen des Erzgebirges hinaus bekannte Gelenauer Marionettentheater wollten nur einige wenige Kinder sehen ….

Für den Veranstalter sehr enttäuschend war die Resonanz auf das wirklich sehr gut gelungene „Bunte Revueprogramm“ der Gelenauer Marionettenspiele unter Leitung von Frank Hübler

Am Ende des Turnieres, das nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ durchgeführt wurde, konnte die Mannschaft der Sektion Radball den Siegerpokal in die Höhe stemmen. Zur Großen Oldie-Nacht folgte der nächste Programmhöhepunkt. Wir konnten in Niederlauterstein den schwedischen Sänger Harpo, der in den 70er Jahren Welthits wie „Moviestar“ und „Horoscope“ landen konnte, begrüßen. An diesem Abend feierten wir ihn in unserem Festzelt. Ecke Bauer und seine Band Bauerplay spielten mit vielen bekannten Oldies rockig zum Tanz auf.

Zwar nicht allzu lang dafür umso stimmungsvoller war der Auftritt des schwedischen Superstars Harpo- mit seinen Hits brachte er das gut gefüllte Zelt zum Kochen

Der Sonntag ist der Tag des Vogelschießens und hat einen traditionellen Ablauf, der allerdings dieses Jahr etwas geändert werden musste. Denn schon gegen 11:00 Uhr setzte sich der Zug mit den Musikern der „Marienberger Blasmusikanten“, der Schützengilde und unseren Gästen vom Heimatverein Göpfersdorf e.V. zur Abholung des amtierenden Schützenkönigs Daniel Strathaus in Bewegung. Bereits gegen 13:00 Uhr trafen alle in Begleitung mit ihm auf dem Festgelände wieder ein. Im Festzelt stand nämlich die Ehrung der anwesenden Schützenkönige und –könginnen der letzten 59 Jahre auf dem Programm. Die vielen Jahren haben auch in den Reihen der Schützenmajestäten ihre Spuren hinterlassen. Das Ehrengeschenk, eine aus Eichenholz geschnitzte Schützenscheibe mit Burgruine, einer Armbrust und dem Niederlautersteiner Vogel als Motiv, sowie natürlich dem Namen des Schützenkönigs und dem Jahr des Erfolges, konnten noch über 20 erfolgreiche Schützen persönlich in Empfang nehmen.

Zum Gruppenfoto versammelten sich nochmals alle anwesenden Schützenkönige der letzten 59 Jahre sowie der Schirmherr, Herr Oberbürgermeister Heinrich, vor der Bühne

Der Schirmherr des 60. Niederlautersteiner Vogelschießens, der Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Marienberg, André Heinrich, wurde nach einem Grußwort die Ehre des ersten Schusses auf den hölzernen Vogel zu teil.

Nach dem Ehrenschuss des Oberbürgermeisters, der leider nicht traf, schoss der noch amtierende Schützenkönig Daniel Strathaus bei seinem ersten Schuss ein Stück des Vogels ab

Unseren zahlreich erschienenen Gästen wurde ein buntes Programm für Jung und Alt geboten. Bei diesmal herrlichen, wenn auch fast zu heißem Sommerwetter, konnten die Kinder sich an der großen Kletterwand, beim Kinderquad-Parcours ausprobieren, Kinderkarussell fahren, sich auf der Hüpfburg oder am Bungee Trampolin austoben. Für die Eltern und erwachsenen Gäste spielten die „Marienberger Blasmusikanten“ und „De Schal(l)ies aus´n Arzgebirg“ auf.

Auf dem Festplatz und im Festzelt sorgten „De Schal(l)ies“ aus Großolbersdorf wieder einmal für ausgezeichnete Stimmung unter den Gästen

Es war gegen 19:40 Uhr als das letzte Stück vom Mast fiel. Neuer Schützenkönig wurde Tino Kermer, der sich über seinen erneuten Erfolg, er hatte bereits 2003 das letzte Stück abgeschossen, riesig freute. Beim anschließenden Schützentanz mit Wolfgang Blasius wurde der Schützenkönig des 60. Niederlautersteiner Vogelschießen würdig gefeiert.

Tino Kermer hat das letzte Stück des Vogels abgeschossen, gleich wird er von zwei Mitgliedern der Schützengilde ins Zelt getragen

Die erfolgreiche Organisation und Durchführung aller Veranstaltungen im Rahmen des 60. Niederlautersteiner Vogelschießens wäre ohne die engagierte Arbeit und Unterstützung aller Helfer der örtlichen Vereine nicht möglich gewesen. Von unseren Gästen aus nah und fern erfahren wir immer wieder, dass dieses Volksfest sehr beliebt ist. Die große Besucherresonanz ist für die Veranstalter und Helfer immer wieder Ansporn, diese schöne Tradition aufrecht zu erhalten.

Der Heimatverein Niederlauterstein bedankt sich auf das Herzlichste bei den zahlreichen Helfern und den treuen Sponsoren für die geleistete Arbeit und Unterstützung zur Durch-führung des 60. Niederlautersteiner Vogelschießens.

Holger Hiemann

Heimatverein Niederlauterstein e.V.


Besuch des 33. Vogelschießens in Garbisdorf

Auch in diesem Jahr folgte eine Abordnung der Niederlautersteiner Schützengilde der Einladung des befreundeten Heimatvereins Göpfersdorf e.V. zum Besuch des 33. Garbisdorfer Vogelschießens. Im mit 9 Personen voll beladenen Kleinbus starteten wir 9:00 Uhr in Niederlauterstein. Durch eine Straßensperrung kurz vor dem Ziel und eine damit verbundene längere Umleitung schafften wir es allerdings nicht pünktlich zur Abholung des amtierenden Schützenkönigs Sven Schellenberg, so dass wir uns gleich im Hof der Schwiegereltern in Garbisdorf einfanden. Zu uns stieß zuvor noch der aktuelle Niederlautersteiner Schützenkönig Daniel Strathaus der extra dafür aus Warburg in Nordrhein-Westphalen angereist war.

Die Abholung im gemütlichen und schön geschmückten Hof der Familie Quellmalz folgte dem traditionellen Ablauf. Neben den Mitgliedern des örtlichen Heimatvereins nahmen auch alle interessierten Einwohner aus Göpfersdorf und Umgebung an der Abholung teil. Wie üblich wurden die Gäste mit Getränken und belegten Broten versorgt, eine Jagdhornbläsergruppe sorgte für die musikalische Umrahmung.

Wir hatten es uns unter einer Weide bequem gemacht

Gegen 11:30 Uhr wurde zum Gruppenfoto gestellt und dann ging es für den Schützenkönig, begleitet von den Hormt- Jungfern in ihren schönen Trachten mit der Kutsche in Richtung Quellenhof, wo traditionell das Vogelschießen stattfindet.

Gruppenfoto vorm Abmarsch zum Festplatz

Da der „Quellmalzhof“ direkt neben den Quellenhof liegt, fuhren die zwei Kutschen und ein Kremser begleitet von Reiterinnen erst noch eine Runde durchs Dorf. Kurz vorm Ziel reihten sich dann die Mitglieder des Heimatvereins in ihren schwarzen Trachten und die Mitglieder unserer Schützengilde in den Festzug ein.

Der amtierende Schützenkönig mit den Hormt-Jungfern im Landauer

Auf dem Festplatz vorm Gebäude des ehemaligen Pferdestalles wurde als nächstes die Erntekrone gestellt, ehe der traditionelle Täubchentanz von den Wirataler Tanzmäusen aufgeführt wurde. Wir unterstützten die Heimatfreunde aus Göpfersdorf bei der Bildung des Taubenhauses, durch das die Täubchen fliegen müssen.

Beim Täubchentanz um die Erntekrone

Als kleines Dankeschön für die Einladung überreichte der Vorsitzende der Niederlautersteiner Schützengilde, Gert Walther, ein Geschenk

Nun begann das Vogelschießen, auch hier eröffnet mit dem ersten Schuss des noch amtierenden Schützenkönigs. Auch für uns waren wieder 10 Lose reserviert, so dass jeder mindestens einmal schießen konnte.

Einige Stücken abschießen konnte allerdings nur Eckhard Oettel, der mit dem 199. Schuss drei Teile zu Fall brachte. Diese brachten am Ende drei leckere Wurstpakete ein und damit war auch die Verpflegung für die Heimfahrt gesichert.

Bis es soweit war, musste allerdings noch das letzte Stück des 48-teiligen Vogels abgeschossen werden. Ungewöhnlich zeitig gelang dies in diesem Jahr um 16:15 Uhr Marie Dworschak aus Göpfersdorf.

Die Vereinsvorsitzende Susann Schatz gratuliert der neuen Schützenkönigin

Nach den Glückwünschen und der Inthronisierung der neuen Schützenkönigin warteten wir schon gespannt auf ein weiteres Highlight des Tages, den Auftritt der Trommelgruppe Como Vento asu Altenburg. Die Trommelklänge sorgen bei uns immer wieder für Gänsehaut und Begeisterung.

Como Vento in Aktion

Und dann hieß es Abschied nehmen und die Heimreise antreten. Ein zwar wetter-mäßig durchwachsener aber insgesamt wieder schöner Tag lag hinter uns und voller schöner Eindrücke machten wir uns auf den Heimweg.

Eckhard Oettel


Hexenfeuer in Niederlauterstein

Bei sonnigem Frühlingswetter machten sich am 30. April 2018 wieder zahlreiche Besucher auf, um beim Niederlautersteiner Hexenfeuer dabei zu sein. Am Vereinshaus begrüßten der Wehrleiter, Mirko Morgenstern, und der Vorsitzende des Heimatvereins, Eckhard Oettel, die Gäste. Anschließend konnten die vielen anwesenden Kinder den Maibaum schmücken.

Die zahlreichen anwesenden Kinder schmückten den Maibaum

Nachdem viele bunte Bändchen befestigt waren, stellten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niederlauterstein unter dem Applaus der Gäste den Baum auf.

Setzen des Maibaumes durch die Kameraden unserer freiwilligen Feuerwehr

Die Musikanten der böhmischen Blaskapelle Pichlovanka umrahmten das Maibaumsetzten.

Pichlovanka sorgten schon beim Maibaumsetzen für die musikalische Umrahmung

Nun wurden schon langsam die ersten Fackeln entzündet und der Fackel- und Lampionumzug formierte sich. Pünktlich 20:00 Uhr startete der Umzug Richtung Festplatz in der Schloßmühle, wo wieder das Hexenfeuer stattfinden sollte.

Der Fackel- und Lampionumzug setzt sich langsam in Bewegung

Unterwegs stieß die Hauptakteurin des Abends zu den Gästen- die Hexe mischte sich erstmals unter die Umzugsteilnehmer und trieb so manchen Schabernack.

Auch auf dem Festplatz hatten sich schon zahlreiche Einwohner und auch viele Besucher aus umliegenden Ortschaften eingefunden. Schließlich stand der erste Höhepunkt des Abends auf dem Programm, der Flug der Hexe von der Burgruine aus ins Hexenfeuer. Würde es dieses Mal wieder klappen? Gespannt warteten alle auf die Entzündung des Feuers und schließlich richteten sich die Blicke nach oben, wo die Hexe herkommen musste.

Günter Reinl begrüßt nochmals die Gäste und kündigt den bevorstehenden Hexenflug an

Es war inzwischen etwas düster geworden und so konnte das Spektakel beginnen. Mit lautem Heulen und einem Feuerschweif startete die Hexe von der Burgruine und nahm Kurs auf das Feuer. Kurz zuvor zögerte sie kurz, um sich dann doch in die Flammen zu stürzen. Die Hexe brannte lichterloh und die Blaskapelle trug dazu ihre Musikstücke vor.

Die Hexe legte wieder einmal einen perfekten Flug hin

Die rekordverdächtig vielen Besucher hatten nun inzwischen alle Hunger und Durst bekommen, was sich in langen Schlangen vor den Versorgungsständen bemerkbar machte- deshalb wird hier das nächste Mal mit einem Ausschankwagen Abhilfe geschaffen.

Unser kleiner Festplatz war mit Besuchern randvoll gefüllt

Aber auch beim Anstehen konnte man natürlich mit Nachbarn, Freunden und Bekannten ein Schwätzchen halten und die schöne Atmosphäre genießen. Die Kinder konnten sich derweil bei Rundfahrten in der Feuerwehr vergnügen. So verging die Zeit auch recht schnell bis zum zweiten Höhepunkt des Abends- dem Feuerwerk von der Burgruine.

Nachdem die altehrwürdige Burgruine in völlige Dunkelheit getaucht war, flackerten pünktlich 22:00 Uhr die ersten pyrotechnischen Effekte auf. Fast 20 Minuten war nun wunderbares Feuerwerk zu erleben, was das vorjährige fast noch übertroffen hat. Die musikalische Umrahmung passte perfekt zur Abfolge der Feuerwerkskörper. Vielen Dank an dieser Stelle an den Sponsor dieser zumindest für ein Hexenfeuer außergewöhnlichen und einmalige Attraktion- Herrn Torsten Enders von der WäTaS Wärmetauscher Sachsen GmbH aus Olbernhau.

Die zahlreichen Effekte des Feuerwerks hüllten unsere Burgruine immer wieder in ein mystisches Ambiente

Für Eltern mit Kindern war es nun höchste Zeit, den Heimweg anzusteuern. Auch die Blasmusikanten spielten Ihre letzten Titel und so lichtete sich der Festplatz recht schnell. Trotzdem blieben einige am Feuer sitzen und genossen die Ruhe und das Knistern des Feuers. Je weiter die Uhrzeit vorrückte, desto nähe rückte man an die wärmenden Flammen. Mit Einsetzen eines kleinen Regenschauers verließen dann die letzten Gäste unseren Festplatz. Aus Sicht der Veranstalter ging ein äußerst gelungener und erfolgreicher Abend zu Ende.

Für den 1. Mai hatten wir dieses Jahr erstmals einen Frühschoppen organisiert. Da der Zeltabbau sowieso jährlich in einem gemütlichen Zusammensitzen der Helfer endet, wollten wir das von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr mal offiziell ausprobieren. Musikalisch umrahmt wurde der Frühschoppen mit Livemusik von Frank Müller, der die Gäste wieder einmal gut zu unterhalten wusste.

Frank Müller sorgte mit seiner bewährten Mischung aus Schlagern und Stimmungsliedern für ausgezeichnete Unterhaltung

Für das Mittagessen hatten wir einen großen Topf leckere Linsensuppe vorbereitet, auch Bratwürste waren noch im Angebot, so dass natürlich niemand hungern oder dursten musste.

Unser Garant für eine wohlschmeckende Suppe, André Wohlgemuth, bei der Arbeit

Leider ließ die Resonanz auf diese Veranstaltung zu wünschen übrig, so dass wir das in dieser Form sicher nicht wiederdurchführen werden. Zum Glück waren aber unsere Gäste aus Schwaben bei Waldenburg anwesend, die sorgten einmal mehr für gute Stimmung.

Mit der Resonanz waren wir nicht wirklich zufrieden, deshalb wird es wohl vorerst der letzte Frühschoppen am 1. Mai gewesen sein

Eckhard Oettel


Besuch aus Schwaben (bei Waldenburg) vom 29.4. bis 1.5.2018

Seit einigen Jahren ist unser Verein mit dem Feuerwehrverein Schwaben e.V. aus der Nähe von Waldenburg befreundet. Kennen gelernt hatten sich einige Mitglieder unserer beiden Vereine bei gemeinsamen (Vereins-)reisen nach Venedig und ins Salzburger Land. Seitdem besuchen wir uns in unregelmäßigen Abständen gegenseitig. Zu unserem letzten Besuch am 1. April 2017 hatten wir den dortigen Vereinsmitgliedern eine Einladung für unser Hexenfeuer ausgesprochen. Da das für 2017 zu kurzfristig war, kündigten sich zu unserer Freude zehn Feuerwehrfreunde für das Jahr 2018 für einen Besuch an. Und es sollte nicht nur das Hexenfeuer werden, nein, drei Tage waren bei uns eingeplant.

Das freute uns natürlich und so machten wir uns Gedanken, was wir gemeinsam unternehmen könnten. Unsere Vorschläge wurden für gut befunden und so standen uns schöne Tage bevor.

Bergrüßung an der Pension Silbererz in Rittersberg

Nach der Ankunft der Reisegruppe in der „Pension Silbererz“ in Rittersberg am Sonntagnachmittag starteten wir nach Marienberg zu einem Stadtrundgang. Mit Holger Hiemann haben wir Jemanden im Verein, der das jahrelang professionell gemacht hatte und seine Ausführungen waren auch für uns sehr interessant.

Erläuterungen am Tastmodell der Bergstadt Marienberg

Den Höhepunkt des Rundganges bildete der Besuch der Marienkirche, wo uns Herr Strammke in einer eigenen Führung die Geschichte des schönen Gotteshauses näher brachte.

Auch der St. Marienkirche statteten wir natürlich einen Besuch ab

Nach einer kleinen Stärkung im Café „Eisbär“ besuchten wir abschließend noch den Abrahamschacht in Lauta, dessen Ausmauerung die Gäste sehr beeindruckte.

Am erst kürzlich rekonstruierten Abrahamschacht gab es viel Interessantes zu Erfahren

Nun fuhren wir erstmal kurz zurück in die Pension bzw. nach Hause. Für das Abendbrot hatten wir uns für 19:30 Uhr in unserem Vereinshaus verabredet- es gab frisches Fassbier und jeder von uns hatte etwas zu Essen beigesteuert.

Unsere Gäste sind am Vereinshaus eingetroffen

Es schmeckte allen sehr gut und so war für den nun folgenden gemütlichen Abend mit Lichtbildern, schönen Gesprächen und zahlreichen Gesangseinlagen eine gute Grundlage geschaffen.

Ein wirklich gemütliches, fröhliches und lustiges Beisamensein in unserem Vereinshaus

Da für den nächsten Tag für uns die Vorbereitungen für das Hexenfeuer auf dem Programm standen und wir unsere Gäste auf eine Wanderung ins idyllische Schwarzwassertal geschickt hatten, mussten wir dann gegen Mitternacht schweren Herzens die Runde auflösen.

Wir trafen uns dann am nächsten Abend zum Maibaumsetzen am Vereinshaus wieder. Die Feuerwehrfreude hatten nach eigenen Angaben einen schönen, aber auch staubigen (wegen Fichtenblütenstaub) Tag im Schwarzwassertal und auf dem Katzenstein verbracht, wir hatten inzwischen alles für das Fest vorbereitet.

Impressionen aus dem Schwarzwassertal, zur Verfügung gestellt von Vereinschef Reiner Winter (wie auch noch weitere Fotos- Danke dafür!)

Treffen am Vereinshaus zu Maibaumsetzen und Fackelumzug ins Tal

Und so marschierten wir nach dem Maibaumsetzen gemeinsam ins Tal zum Hexenfeuer. Wer von uns keinen Dienst hatte, mischte sich unter die „schwäbischen“ Gäste und mit unserem Programm rund ums Hexenfeuer konnten wir für sicht- und hörbar gute Stimmung sorgen.

Gute Stimmung ist mit den Schwaben immer garantiert!

Da wir die Schwaben auch zum Frühschoppen am nächsten Vormittag eingeladen hatten, hieß es dann noch vor Mitternacht Abschied nehmen, um früh auch aus den Betten zu kommen.

Und am 1. Mai, natürlich pünktlich um 10:00 Uhr, trafen unsere Besucher, teilweise noch geschafft, aber (wie immer) gut gelaunt, zum Frühschoppen auf dem Festplatz in der Schloßmühle ein.

Auch zum Frühschoppen wurde fleißig mitgeschunkelt, gesungen und gelacht

Die musikalische Umrahmung mit Frank Müller kam gut an und so wurde wieder gemeinsam gesungen, geschunkelt und gelacht. Auch die vorbereitete Linsensuppe mundete und so konnten wir unsere Gäste satt und augenscheinlich auch zufrieden, gegen 13:30 Uhr wieder auf die Heimreise schicken.

Gemeinsames Abschiedsfoto kurz vor der Abreise

Drei schöne gemeinsame Tage waren nun zu Ende gegangen und wir sind schon am planen, für ein erneutes Treffen, mal sehen, wenn’s klappt.

Eckhard Oettel


Frühjahrswanderung nach Drebach

Mit einer rekordverdächtigen Beteiligung von 38 Wanderfreunden starten wir am Sonntag, den 15. April 2018, zu unserer Frühjahrswanderung. Sicherlich auch dem schönen sonnigen, fast sommerlichen, Wetter geschuldet hatten sich auch nach Meldeschluss noch einige entschlossen mit uns mitzuwandern und so war schließlich im Sonderbus jeder Platz besetzt, einige mussten sogar stehen.

Ein Sonderbus von Katzenstein-Reisen brachte uns nach Warmbad

Der Bus startete pünktlich 10:00 Uhr und brachte uns, über Umleitungen wegen Straßenbaumaßnahmen, an den Ortsausgang von Warmbad, wo wir hinter dem Kurgelände in den Wald abbogen um talwärts zu wandern.

Unser Wanderleiter, Tino Kermer, brgüßte die zahlreichen Wanderfreunde

Schon am Vortag hatte unser Wanderleiter, Tino Kermer, festgestellt, dass die ursprünglich geplante Wanderstrecke von reichlich 6 km wegen erheblichen Sturmschäden und Windbruch nicht begehbar ist und deshalb ein kleiner Umweg von ca. 1 km nötig wurde.

Hinter dem Kurgelände von Warmbad bogen wir in den Wald ab

Der führte uns zuerst nach Hopfgarten, wo wir die Zschopau überquerten und auf der anderen Seite wieder den Berg erklimmen mussten.

In Hopfgarten ging es über die Zschopau

Das stellte für einige der Wanderfreunde doch eine große Herausforderung dar, so dass sich die Gruppe recht weit auseinander zog und wir einige Zeit auf die Nachzügler warten mussten.

Der Beginn des Anstieges war noch gut zu bewandern, aber dann wurde es immer steiler und unwegsamer

Nach dem steilsten Stück ging es dann allmählicher aufwärts bzw. bergab, so dass wir besser zusammen bleiben konnten.

Geschafft!

In Drebach angekommen machten wir uns schleunigst auf zum Mittagessen, wir hatten da schon eine Verspätung von über einer halben Stunde auf der Uhr. Aber die Wirtsleute aus der Sportgaststätte nahmen das locker und versorgten uns zügig mit den vorbestellten Speisen.

Für alle stand rechtzeitig das Essen auf dem Tisch- eine starke Leistung!

So schafften wir es noch rechtzeitig zu unserem Termin um 14:00 Uhr im Drebacher Planetarium. Auch hier hatten wir uns vorher angemeldet, so dass wir dort über die Hälfte der Sitzplätze in Beschlag nehmen konnten. Der Vortrag „Planeten, Sterne, Galaxien - eine Reise in das All“ war sehr interessant und faszinierte natürlich hauptsächlich durch die ungewöhnlichen Projektionen in die runde Kuppel.

Der Zeiss- Projektor- Das Herzstück des Planetariums

Am Beeindruckendsten waren hier sicherlich die Projektionen des Nachthimmels mit seinen zigtausend Lichtpunkten, die man am richtigen Nachthimmel so nur an wenigen besonderen Orten noch beobachten kann. Neben einem Ausflug auf die ISS, den Mond und den Mars wurden uns auch die bekanntesten Sternbilder mit ihren Hauptsternen und auch die Tierkreiszeichen am Nachthimmel erläutert.

Nach anderthalb Stunden intensiver Wissensvermittlung im meist stockdunklen Planetarium war der Weg nach draußen in den hellen Sonnenschein schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Der nun geplante Fußmarsch zu den berühmten Drebacher Krokuswiesen musste leider entfallen, da diese schon vollständig verblüht waren. Aufgrund der Trockenheit hatte in diesem Jahr nur eine kurze dafür aber sehr intensive Blüte stattgefunden. Wir trösteten uns mit einem Kaffee oder Eis im bzw. vor dem gemütlichen Café der Erzgebirgischen Landbäckerei GmbH im Ortszentrum.

Statt Krokussen gabe es Kaffee oder Eis- auch nicht schlecht!

Dabei verging die Zeit recht schnell und so dauerte es nicht lange, bis kurz vor 17:00 Uhr der Bus eintraf und uns wieder gut und sicher nach Hause beförderte.

Ein erlebnisreicher und schöner Wandertag lag nun hinter uns und ich denke allen Beteiligten hat es recht gut gefallen.

Eckhard Oettel


Empfang für Candy Bauer

Die olympischen Winterspiele in PyeongChang standen in unserem kleinen Ort Niederlauterstein unter besonderer Beobachtung. Gleich zwei Niederlautersteiner nahmen nämlich daran teil. Zum einen Erik Simon, der als Cheftechniker der deutschen Skispringer für schnelle Skier und die perfekte Ausrüstung sorgte, zum anderen Candy Bauer, der als Anschieber im Viererbob von Francesco Friedrich um eine Medaille mitkämpfte.

Zur Verabschiedung von Candy Bauer am 10.02.2018 zum Kinderfasching wurde deutlich, wie viele Sportfreunde und Fans da mitfiebern werden.

Verabschiedung von Candy Bauer zum Kinderfasching

Das zeigte sich auch an den Bannern und einem nachgebauten 4erBob an der Marienberger Straße, durch den auch die Medien auf diese wohl einmalige Situation aufmerksam wurden und darüber berichteten.

Der nachgebaute 4erBob von Jens, Lucie, Anja und Sebastian

„Fantreffen“ am 4erBob am 16.02.2018

Die Arbeit des Skitechnikers Erik Simon, der auch bei der Eröffnungsfeier dabei war, konnte man gleich zu Beginn der Spiele beurteilen, denn schon am 2. Tag stand der Wettkampf auf der Normalschanze auf dem Programm. Und sogleich der Pauken-schlag: Andreas Wellinger gewinnt mit Sprüngen auf 104,5 m und 113,5 m völlig überraschend olympisches Gold- wer hätte das gedacht!

Und auch auf der Großschanze gab es dann eine Medaille für Andreas Wellinger, der hinter Kamil Stoch Silber errang. Am 19. Februar 2018 stand dann noch das Mann-schaftsspringen von der Großschanze auf dem Programm. Die hoch favorisierten  Norweger gaben sich keine Blöße und siegten souverän. Um die Silbermedaille entbrannte allerdings ein Kampf mit der polnischen Mannschaft, den zum Schluss das deutsche Team mit Andreas Wellinger, Richard Freitag, Karl Geiger und Stephan Leyhe für sich entscheiden konnten- also auch hier gab es Silber.

Natürlich sind für diese Erfolge in erster Linie die Springer selbst verantwortlich, doch sicher hatte auch der Cheftechniker einen entscheidenden Anteil am Erfolg.

Candy Bauer vor seiner Abreise nach Südkorea

Candy Bauer trat seine Reise nach Südkorea am 12. Februar 2018 an und unter-stützte zuerst seinen Teamchef Francesco Friedrich im 2er-Bob. In einem äußerst spannenden Finale fuhr dort „Franz“ mit seinem Anschieber Thorsten Margis vom 5. Rang noch aufs oberste Treppchen also zu seinem ersten Olympiagold.

Als sich die Wettkämpfe des 4er Bobs am letzten Olympia- Wochenende näherten, steigerte sich auch in Niederlauterstein die Euphorie und natürlich die Hoffnung, dass Friedrich auch im großen Bob zu einer Medaille fahren kann. Die ersten beiden Läufe in der Nacht vom Freitag zum Samstag, den 24.02.2018, verfolgten die Fans noch zu Hause am Fernseher, für die entscheidenden Finalläufe war dann, trotz der ungünstigen Zeiten, ein Public Viewing angesetzt.

Der Einladung von Eckhard Oettel folgten schließlich ca. 30 Wintersportfreunde, die ab 23:00 Uhr im Vereinshaus mitfieberten. Dabei fanden der dritte Lauf allerdings erst um 1:30 Uhr und der vierte Lauf um 3:00 Uhr statt.

In Führung liegend hatte das Bobteam Friedrich natürlich eine komfortable Aus-gangssituation und die nutzten sie auch. Nachdem sie die ersten 3 Läufe mit Bestzeit beendet hatten, reichte am Ende die drittbeste Zeit aus, um mit 53 Zehntelsekunden Vorsprung  Olympiasieger zu werden. Die Freude beim Public Viewing war entsprechend groß und so wurde noch bis in die frühen Morgenstunden dieser grandiose Erfolg gefeiert.

Einen Olympiamedaillengewinner aus Niederlauterstein, noch nicht einmal aus Marienberg, gab es bisher noch nie- und jetzt schaffte Candy Bauer gleich Gold!

Am Sonntag nach dem Sieg wurde natürlich mit einem Banner wieder gratuliert

Schon vorher hatten wir uns natürlich Gedanken gemacht, wie wir Candy Bauer, ob mit oder ohne Medaille, in Empfang nehmen können. Am liebsten hätten wir ihn auf dem Heimweg abgefangen und als erste unsere Glückwünsche überbracht. Leider war das auch wieder mitten in der Nacht und niemand wusste die genaue Uhrzeit.

Und so traten wir am Montagvormittag mit ihm in Kontakt um eine Termin abzu-stimmen. Und der fand sich am Mittwoch, den 28.02.2018 um 16:30 Uhr im Vereinshaus. So kurzfristig mussten nun noch die Fans und Wintersportfreunde informiert werden, der Raum eingeräumt und geschmückt werden und auch sonst war allerhand zu organisieren.

Inzwischen hatte auch die Stadtverwaltung von dem geplanten Empfang erfahren und beschlossen, sich entgegen ursprünglicher Absichten mit an unserem Empfang zu beteiligen. Dem stand natürlich nichts im Weg und so wurde aus dem geplanten kleinen Treffen mit den treuesten Fans eine recht große Runde mit schließlich ca. 70 Sportbegeisterten und zahlreichen Medienvertretern.

Unerwartet viele sportbegeisterte Einwohner folgten der Einladung zum Empfang mit Candy Bauer am 28.02.2018

Unsere Räumlichkeiten platzten fast aus allen Nähten

Nach der Begrüßung und einem kleinen Rückblick auf die Ereignisse in Nieder-lauterstein durch Eckhard Oettel ergriff der Oberbürgermeister, Herr André Heinrich, das Wort. Er ging auf die sportlicher Karriere von Candy ein und hatte heraus-gefunden, dass er tatsächlich der erste Olympiasieger in Marienberg mit seinen vielen Ortsteilen ist.

Aus diesem Grund wurde Candy auch die Ehre zu teil, sich ins goldene Buch der Stadt Marienberg eintragen zu dürfen.

   

Nachdem auch Rolf Nitzke vom NCV sein Versprechen, das er bei der Verab-schiedung gegeben hatte - bei Olympiagold eine Kiste „Lauterbacher Tropfen“ zu spendieren - eingelöst hatte, waren auch endlich die Fans an der Reihe.

Das Betrachten der Goldmedaille und ein gemeinsames Foto mit dem Olympioniken standen dabei  hoch im Kurs. Natürlich wurden auch viele Fragen beantwortet und Autogramme geschrieben. Jeder hatte so die Möglichkeit, den Olympiasieger hautnah kennen zu lernen.

Fragen stellen, einen Blick auf die Goldmedaille und gemeinsame Fotos- alles war möglich

Auch zahlreiche Autogramme musste Candy  geben

Wir möchten uns herzlich bei Candy Bauer bedanken, dass er sich, trotz seines vollen Terminkalenders und des Reisestresses, soviel Zeit für uns genommen hat. Ich denke es hat allen gut gefallen und wir werden diesen Abend sicher noch sehr lange in guter Erinnerung behalten.

Einige Niederlautersteiner Fans folgten tags darauf Candy nach Pirna, wo der offizielle Empfang des gesamten Teams Francesco Friedrich stattfand. Auch sie kamen voller schöner Eindrücke und Emotionen zurück ins Erzgebirge.

Jens, Sebastian und Silvia haben sich unter die Olympiasieger gemischt

Autogramme aus Pirna

Eckhard Oettel


Besuch zum Jubiläum

Die Schützengilde Marienberg- Jägerkompanie 1531/1796 e.V. feierte am 10.02.2018 den 15. Jahrestag der Wiedergründung und den 487. Geburtstag. Aus diesem Anlass fanden auf dem Schießstand des Schützenhofes „Wendler“ in Oberschmiedeberg ein kleiner Fest-akt und ein Königsschießen statt.

Unsere Schützengilde war zu diesem Jubiläum eingeladen, und so machten sich am Samstagvormittag sieben Schützenbrüder und –schwestern auf ins Preßnitztal.

Die Abordnung der Schützengilde Niederlauter-stein

Etwas überrascht waren wir, dass nicht mehr Schützenvereine anwesend waren, neben dem unsrigen und den Gastgebern noch der Schießverein Pobershau 1887 e.V. mit 3 Schützen und ein Vertreter der Zöblitzer Schießgesellschaft 1886 e.V.

Der 2. Vorstandsvorsitzende des Vereins, Gunter Hartlich, begrüßte die Gäste und gab einen kleinen Rückblick auf die Vereinsgeschichte.

Der Vorstand (v.l.): Gunter Hartlich, Siegfried Grund (1. Vorsitzender) und Schatzmeister René Roscher

Im Anschluss überbrachten die Vertreter der anwesenden Schützenvereine ihre Glückwünsche und kleinen Geschenke. Auch der anwesende der Vertreter der Stadtverwaltung Marienberg, der Hauptamtsleiter Bert Meyer, gratulierte dem Jubilar.

Die Geschenke für den Jubilar- nicht nur wir fanden „Zielwasser“ eine gute Idee

Nun stand das Königschießen für die Gäste und Sponsoren auf dem Programm. Jeder Verein durfte zwei Vertreter benennen, die jeweils einen Schuss auf die Königsscheibe abgeben durften. Auch Herr Meyer durfte mit schießen. Geschossen wurde stehend mit einem Biathlongewehr. Da die meisten anwesenden Schützen keine Erfahrungen mit der Waffe hatten, waren zuvor einige Probeschüsse möglich.

Sabine Degelmann beim entscheidenden Schuss

Für unsere Gilde schickten wir Sabine Degelmann und Gunter Bräuer ins Rennen.

Nach dem alle 6 Schützen geschossen hatten (der Gastgeber beteiligte sich nicht am Wett-bewerb) standen Sieger und Platzierte fest.

Am besten getroffen hatte Bert Meyer, somit muss die Stadtverwaltung im nächsten Jahr den neuen Wanderpokal verteidigen. Unser Schützenbruder Gunter Bräuer feuerte den zweitbesten Schuss ab, dritter wurde der Schießverein Pobershau e.V..

Zur Siegerehrung wurden der Wanderpokal an den Sieger und Urkunden an die Platzieren überreicht.

Die Siegerehrung nach dem Königsschießen

Gunter freute sich über den zweitbesten Schuss

Außerhalb der Wertung war es außerdem den anderen anwesenden Schützen möglich, ebenfalls mit dem vereinseigenen Biathlonsportgewehr auf eine Scheibe zu schießen. Diese Möglichkeit wurde vor allem durch unsere Schützengilde rege genutzt.

In geselliger Runde wurde bei einem leckeren kleinen Imbiss mit den Schützen-brüdern der anderen Vereine der Wettkampf ausgewertet und auch andere interes-sante Gespräche geführt.

Die Pobershauer und Zöblitzer Schützenbrüder

Wir möchten der Schützengilde Marienberg- Jägerkompanie 1531/1796 e.V. recht herzlich für die Einladung und ihre Gastfreundschaft danken und wünschen allzeit „Gut Schuss“.

Eckhard Oettel

Schützengilde Niederlauterstein